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Integration
Das Ziel der auditiv-verbalen Erziehung ist die
Integration betroffener Kinder an Regelschulen.
An einer allgemeinen Schule erfahren hörgeschädigte Kinder ein weitaus
größeres lautsprachliches Angebot und sehen in ihren Mitschülern sprachliche
Vorbilder.
Erfahrungsgemäß entwickeln Kinder in einem solchen Umfeld ein deutlich
höheres Sprachniveau, eine bessere Sprechfähigkeit und
Sprachverständlichkeit.
In der Regel liegen auch die schulischen Leistungen nicht unter dem Niveau
der Mitschüler.
Durch den Kontakt zu den hörenden Mitschülern werden auf beiden Seiten
Berührungsängste abgebaut.
Die Kinder lernen mit der Situation umzugehen und zeigen Toleranz,
Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft. Diese Grundlagen bieten eine gute
Vorbereitung auf das Leben und die Schwierigkeiten in einer hörenden
Gesellschaft.
Es muss ein ständiger Dialog mit den unterschiedlichen Bezugspersonen
(Klassenlehrer, Kooperationslehrer, Mitschüler) stattfinden. Auch die
persönlichen Vorraussetzungen, die Situation im Klassenzimmer, der
Unterricht und die Mitschüler sind für das Gelingen maßgebend
verantwortlich.
Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die
Integration in der Regelschule gut funktionieren kann.
Einige Hinweise für Lehrer an Regelschulen, die ein Kind mit
Hörschädigung in der Klasse haben, finden Sie
hier.
Über all dem steht aber die Bereitschaft und Motivation des Kindes und der
Eltern auch privat das Gelingen der Therapie und der Integration zu
unterstützen.
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