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Ein hörgeschädigtes Kind ist kein Kind, das nicht hören
kann, sondern eines, das dabei ist, hören zu lernen. |
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Alle Eltern wünschen sich ein gesundes Kind, sie malen Zukunftspläne, stellen sich vor, wie es wächst und gedeiht, wie sie mit ihm reden, ihm die Welt erklären, seine Fragen beantworten, ihm vorlesen, mit ihm spielen … Doch was tun, wenn plötzlich die Diagnose „Hörschädigung“ gestellt wird? Bedeutet dies, die Gebärdensprache erlernen zu müssen, von der hörenden Welt abgeschnitten zu sein, mit anderen nicht „normal“ kommunizieren zu können – auf ewig ein „Außenseiter“? Fragen, vor denen betroffene Eltern stehen. Normal hörende Kinder erwerben die Fähigkeit zu lautsprachlicher Kommunikation im Allgemeinen dadurch, dass sie in einer Umgebung mit gesprochener Sprache aufwachsen. Der Schriftspracherwerb erfolgt dann später in der Schule. Wie kann aber ein Kind mit Hörschädigung Lautsprache erlernen? Eltern fühlen sich oftmals hilflos und überfordert, wenn sie mit der Hörbehinderung ihres Kindes konfrontiert werden. Sie werden häufig allein gelassen und fühlen sich unfähig, dieser neuen Aufgabe gerecht zu werden. Zu
Beginn sollten Sie wissen: Hier setzt die Auditiv-Verbale Erziehung (AVE) an: Ihre Philosophie unterstützt das Menschenrecht von Kindern mit allen Abstufungen von Hörverlusten, ihre Hörfähigkeit zu entwickeln und sich lautsprachlich mit ihrer Umwelt zu verständigen. |
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Wie diese Methode funktioniert, welche Voraussetzungen notwendig sind und vieles mehr erfahren Sie auf den nächsten Seiten. |