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Was ist zuerst zu tun? Zuerst muss ein Hörtest durchgeführt werden, um die Art und Schwere der Hörschädigung zu bestimmen. Anschließend wird in der Regel eine technische Hörhilfe für das Kind ausgesucht. Parallel dazu ist es wichtig, bereits mit der Therapie zu beginnen. Ist mein Kind schon zu alt für eine Therapie? (Wie alt kann es sein?) Der beste Zeitpunkt für den Beginn einer Therapie ist so schnell wie möglich nach der Diagnose. Im Idealfall wird diese direkt nach der Geburt gestellt. Aber auch zu einem späteren Zeitpunkt erkannte Hörstörungen können durchaus noch erfolgreich therapiert werden. Welche Kosten enstehen uns? Da unser Therapieangebot derzeit vom Berliner Senat finanziert wird, entstehen Ihnen keine weiteren Kosten. Was zahlt die Krankenkasse? In der Regel übernimmt die Krankenkasse die Kosten für den Hörtest und das Hörgerät. Nur bei speziellen Geräten muss eventuell eine Eigenbeteiligung gezahlt werden. Gibt es noch andere Beratungsstellen, an die ich mich wenden kann? Auch in anderen Bundesländern gibt es gute Anlaufstellen, deren Adressen wir Ihnen gerne auf Anfrage zukommen lassen. Tut der Hörtest weh? Der Screeningtest bei Neugeborenen dauert etwa ein bis zwei Minuten. Der Säugling nimmt davon in der Regel keine Notiz. Bei älteren Kindern wird ein normaler Hörtest durchgeführt, der etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, dem Kind aber keine Schmerzen verursacht. Wird mein Kind hören und sprechen lernen? Fast alle als hochgradig hörgeschädigt diagnostizierten Kinder können mit Hilfe von gut angepassten Hörgeräten oder mit Hilfe eines Cochlear Implants, der richtigen Frühförderung durch geschulte Fachleute und dem Einsatz der Eltern sprechen lernen. Wie lange dauert eine solche Therapie? Die Dauer der Therapie ist abhängig vom Entwicklungsstand und Fortschritt des Kindes. Unser Ziel ist, dass das Kind mit Hörschädigung zum Beginn der Schulzeit auf der gleichen sprachlichen Entwicklungsstufe wie seine Mitschüler ist. Welche Voraussetzungen müssen wir als Eltern mitbringen? Besonders wichtig ist die Bereitschaft und die Motivation, die Therapiemethoden auch im Alltag konsequent anzuwenden. ganz wichtig ist aber, dass Sie Ihrem Kind gegenüber Geduld aufbringen und den Eindruck von Normalität vermitteln. |
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